Gefahr "Elektrosmog" und wie Sie sich schützen
Infektanfälligkeit durch DECT-Telefon

- DECT-Telefon
Als der Giftnotruf München (Tel. 089 - 649 149 49) zunehmend von Kleinkindern, die an wiederkehrenden Infekten litten, hörte, ging er der Sache nach und wurde fündig: Es stellte sich heraus, dass die gemeinsame Ursache das Aufstellen eines DECT-Telefons war. Im Gegensatz zum CT1+ senden diese Geräte ihre Hochfrequenzstrahlung rund um die Uhr aus, auch dann, wenn nicht telefoniert wird.
Die Energie entspricht der eines Handy-Funkturms in 100 m Entfernung und führt bei Elektrosensieblen zu Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Gereiztheit, Konzentrationsstörungen und in seltenen Fällen zu Augentumoren.
Das Kind eines Apothekerehepaars mit DECT-Telefon litt z.B. ein ganzes Jahr an wiederkehrenden Infekten der Lungen. Man tröstete sich mit der Schwächung des Immunsystems durch die Gabe eines Breitbandantibiotikums sofort beim ersten grippalen Infekt und verschiedener Antibiotika im weiteren Verlauf. Als dann aber das zweite Kind ebenfalls infektanfällig war, wurden die Eltern hellhörig.
Weiteres Beispiel: Der jüngste Sohn eines Zahnarztehepaars hatte monatelang wiederkehrende Infekte seit ein DECT-Telefon angeschafft war. Bei der Großmutter wurde er fast schlagartig gesund.
In einem anderen Fall stiegen nach der Anschaffung mehrerer DECT-Telefone und Verstärker zur Erhöhung der Reichweite die Werte der Schilddrüsen-Autoantikörper um 2000 Einheiten an (unauffällig sind 100 Einheiten).
Alle betroffenen Kinder waren nachts schlaflos und tagsüber gereizt - wie Erwachsene, die viel mit dem Handy telefonieren. Die Infekte verschwanden schlagartig nach Austausch der DECT-Telefone.
Die Organschädigung durch DECT-Telefone weist man nach durch:
- völligen Mangel des Hormons Melatonin nachts um 02.00 Uhr;
- Schlaf EEG ohne Nachtrhytmus
- T-Lymphozyten-Abfall (Helferzellen um wenigstens 25% vermindert)
- positive Autoimmunteste
Achtung: DECT-Telefone der Nachbarn bieten eine viel größere Gefahr als Funktürme.
Aus Natur und Heilen 10/2003 (Wetter-Boden-Mensch)
Handys heizen Hirn auf
Handys heizen Hirn auf 03.10.2009 ZDF heute
Griechische Forscher messen Temperaturanstieg im Gehirn von Handynutzern
von Corinna Jessen, Athen
Berechtigte Sorge oder grundlose Hysterie? In die Diskussion um die Schädlichkeit von Handystrahlung könnten bald objektivere Argumente als bisher einfließen. Griechische Forscher haben ein Verfahren zur Messung der Temperatur im Gehirn entwickelt.
Bei jedem Gespräch von einem Mobiltelefon wird das Gehirn durch das Ohr hindurch bestrahlt und damit erhitzt - je länger das Gespräch, umso höher der Temperaturanstieg. Ob und in welchem Ausmaß er über Jahre hinweg gesundheitsschädlich sein kann, werden Spezialisten noch zu erforschen haben. Doch dazu müssen sie zunächst die genauen Temperaturveränderungen in den verschiedenen Bereichen des Gehirns kennen. Am Polytechnikum von Athen haben Forscher eine Messmethode entwickelt, die die bisher präzisesten Daten weltweit liefert.
Acht Jahre Forschung am eigenen Gehirn
Es handelt sich um eine Art der Tomographie, wie sie in der Medizin bereits üblich ist. Das Verfahren stellt aktivierte, in diesem Fall also erhitzte, Strukturen im Inneren des Körpers in hoher räumlicher Auflösung bildhaft dar. So wie die griechische Forschergruppe diese "funktionelle Magnetresonanztomographie" anwendet, bringt sie für deren Fragestellung aber sehr viel spezifischere Einzelergebnisse.
ZDF,Corinna Jessen
Dr. Irene Karanasiou, Koordinatorin des Projekts, und ihre Kollegen haben sich dazu selbst in den Dienst der Wissenschaft gestellt. Vor acht Jahren begannen sie, die Temperatur zu messen, die ihre Gehirne nach einem Gespräch vom Mobiltelefon ausstrahlten.
"Wir konnten erhebliche Temperaturveränderungen verzeichnen, die noch längere Zeit nach dem Gespräch andauerten", erklärt Dr. Karanasiou. " Für uns ist das ein sehr wesentlicher Schritt, mit dem wir uns dem Verständnis nähern, in welchem Ausmaß und auf welche Weise die verschiedenen Abschnitte des Gehirns durch die Strahlung von Mobiltelefonen beeinflusst werden."
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/698264?inPopup=true
Körpereigener Schutzmechanismus
Ein Grund dafür, dass die Reaktion des menschlichen Gehirns auf Strahlung noch nicht wirklich erforscht ist, besteht in einem körpereigenen Abwehrmechanismus. Sobald sich das Gehirn erhitzt, reagiert dieser Schutzschild mit einem erhöhten Blutfluss, der die Zellen wieder auf ihre Normaltemperatur bringen soll. Möglicherweise beeinflusst der langjährige Gebrauch von Handys auch diesen und weitere neurophysiologische Mechanismen.
"Wir stehen trotz allem immer noch am Anfang", sagt Dr. Karanasiou. Um noch differenzierter messen zu können, wollen sie und ihr Team die Technik weiter spezifizieren und schon bald den Tomographen mit sogenannten Metamaterialien aufrüsten. Damit können die Forscher die Temperaturveränderungen eindeutiger auf die Handystrahlung zurückführen und ausschließen, dass der Temperaturanstieg im Gehirn womöglich auch auf Strahlung zurückgeht, die von anderen externen Quellen ausgeht, wie sie in der Umwelt immer vorhanden sind.
Handy weit vom Ohr weg halten
Wie schädlich nun der Gebrauch von Handys sein kann, darüber möchte sich Dr. Karanasiou noch nicht äußern. "Natürlich haben wir die Binsenweisheit nachgewiesen, dass sich die Zellen umso weniger erhitzen, je weiter die Antenne des Telefons vom Kopf entfernt ist", sagt die Elektroingenieurin. Ihre Regel lautet also: das Handy während des Gesprächs so weit wie möglich vom Ohr entfernt halten, am besten mit Kopfhörern oder blue tooth. Aber auch wenn nicht gesprochen wird, sollte das Mobiltelefon möglichst nicht in unmittelbarer Körpernähe sein.
